Auch wenn man bisher immer noch nicht genau weiß, was eine Sklerose eigentlich auslöst, hat man doch mittlerweile schon viele Möglichkeiten die Sklerose zu behandeln. Neben Sklerose der Haut oder aber der Aorten, gibt es auch noch die Sklerose der Wirbelsäule. Charakteristisch sind hier die Empfindungsstörungen charakteristisch. Da neben dem Gewebe, das sich verhärtet auch teilweise noch die Nerven dadurch eingeschränkt werden, kann es passieren, das ein Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen entsteht.
Durch die Verhärtungen ist die Bewegung eingeschränkt
Bei der Sklerose der Wirbelsäule kommt noch hinzu, dass diese hier ebenfalls durch die Verhärtungen betroffen ist. Das Gewebe verhärtet sich und beeinträchtig somit auch die Wirbel und Gelenkkörper. Die Wirbelsäule verkrümmt sich und bereitet beim Gehen zunehmend Schwierigkeiten. Durch die Verkrümmung werden auch die angeschlossenen Nervenbahnen sowie die Blutbahnen beeinträchtigt. Das Gewebe wird nicht mehr ausreichend durchblutet und die Nervenbahnen nehmen ebenfalls Schaden. Die Sklerose der Wirbelsäule hat also neben den knöchernen Einschränkungen zusätzlich noch weitreichendere Folgen. Nach Studien sind inzwischen wesentlich mehr Frauen als Männer von der Sklerose der Wirbelsäule betroffen. Auch hierfür gibt es keine ausreichenden Erklärungen. Möglich ist hier die verstärkte Hormonbildung, die das Gewebe verhärten lässt.
Eine chronische Erkrankung, für die es bisher noch keine Heilung gibt
Die Sklerose der Wirbelsäule ist eine chronische Erkrankung, die nicht heilbar ist. Aber man kann die Schübe unterdrücken bzw. eindämmen, sodass der Patient einigermaßen beschwerdefrei leben kann. Allerdings sind die Schäden, die bereits entstanden sind, nicht mehr rückgängig zu machen. Da man nicht genau weiß, wie diese Erkrankung zustande kommt, kann man sich auch nicht wirksam davor schützen. Auch Vererbung ist so gut wie ausgeschlossen. Durch die entsprechende Medikation in Form von Infusionen und Spritzen, ist ein Leben mit Sklerose der Wirbelsäule durchaus möglich. Auch ausreichend Bewegung und eine positive Lebenseinstellung lassen die Sklerose der Wirbelsäule wesentlich leichter ertragen.







